Ein Gebirgspass, an dem der Kiefernwald der Keraunischen Berge tausend Meter senkrecht zum Ionischen Meer abfällt.
Fläche
10 km²
Ausgewiesen
1966
Region
Balkan
Llogara-Pass über der albanischen Riviera
Der Nationalpark Llogara wurde 1966 im Südwesten Albaniens in den Keraunischen Bergen geschaffen und ist mit rund 10 km² einer der kleinsten Nationalparks des Landes.
Sein bestimmendes Element ist der Llogara-Pass auf rund tausend Metern Höhe, von dem aus der Berg nahezu senkrecht zum Ionischen Meer abfällt und sich der Blick auf die albanische Riviera öffnet. Dieser jähe Höhenunterschied und die den Seewinden ausgesetzte Lage bringen eine kennzeichnende Erscheinung hervor: Die Kiefern der Hochlagen wachsen vom beständigen Wind geneigt und verformt, und einige Bäume tragen ihrer Silhouette wegen den örtlichen Namen Fahnenkiefern.
Die Vegetation verbindet Wälder aus Schwarzkiefer und Waldkiefer, Bestände der Griechischen Tanne und Buchenwälder in den Schattenlagen mit mediterranem Buschwerk in den tiefen Lagen. Zur Tierwelt gehören Reh, Wildkatze, Fuchs und eine Felsvogelwelt mit Steinadler und Wanderfalken, und der Pass ist zudem ein Beobachtungsort für den Greifvogelzug zwischen Europa und Afrika. Der Pass hat auch geschichtlichen Nachhall: Über ihn zog der Überlieferung nach Julius Cäsar mit seinen Legionen während des Bürgerkriegs gegen Pompeius.
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Klima
Gemäßigt, Mediterran, Gebirgsklima
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