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  3. Braunrückenkanker

Gruppe „Weberknechte“: 2 Arten bei WAnimals

Braunrückenkanker (Leiobunum rotundum)

Spinnentiere · Opiliones · Sclerosomatidae

Braunrückenkanker

Leiobunum rotundum

Nicht beurteilt

Wurde noch nicht nach den Kriterien der IUCN beurteilt.

Stimmt hier etwas nicht?

Weberknecht oder europäischer Kanker, mit kleinem, gedrungenem Körper und überaus langen, dünnen Beinen. Er ist keine Spinne: Die Weberknechte haben einen einteiligen Körper, ohne Taille, und ihnen fehlen Seide und Gift. Er ernährt sich von kleinen Wirbellosen, Pflanzenresten und Aas und sammelt sich oft zu Dutzenden an derselben Mauer.

Größe

4 cm – 7 cm

Ernährung

Allesfresser

Kombiniert tierische und pflanzliche Nahrung je nach Angebot.

Aktivität

Nachtaktiv

Hauptsächlich nachts aktiv.

Sozialstruktur

Einzelgänger

Lebt und jagt allein und trifft nur zur Fortpflanzung mit Artgenossen zusammen.

Gemäßigter Wald
54Länder

Mit KI erzeugte Bilder: Illustrationen, keine Fotos.

Wissenswertes

  • Packt ihn ein Räuber an einem Bein, trennt er es willentlich ab, und dieses bewegt sich noch minutenlang von allein weiter und lenkt den Angreifer ab; der Weberknecht bildet es nicht wieder nach.
  • Anders als die Spinnen hat er weder Giftdrüsen noch Spinnwarzen, und der Glaube, er sei die giftigste Spinne der Welt, ist völlig falsch.
  • Er gehört zu den wenigen Spinnentieren, die feste Nahrungsteilchen fressen können, statt sie zu verflüssigen und einzusaugen.
  • Seine Beine sind für die Größe des Körpers außerordentlich lang: Das längste misst etwa 5,8 cm bei einem Tier von einem halben Zentimeter.
  • Wie die übrigen Weberknechte hat er weder Giftklauen noch Gift- oder Spinndrüsen; er wehrt sich mit Duftdrüsen und indem er ein Bein abwirft, wenn man ihn daran packt.
  • Die abgeworfenen Beine wachsen nicht nach, es ist also eine Verteidigung, die sich je Bein nur einmal anwenden lässt.
  • Die Geschlechter lassen sich gut unterscheiden: Das Männchen hat einen rotbraunen Körper, und das Weibchen ist heller, mit einem dunklen rechteckigen Fleck in der Mitte des Rückens.
  • Einige Arten der Gattung leben gesellig und bilden dichte Ansammlungen.

Lebenszyklus und Biologie

Skeletttyp
Wirbelloses Tier – Chitin-Exoskelett (Spinnentier)
Lebensraum und Umgebung
Mauern, Stämme, Hecken und feuchtes Unterholz Europas

Verwendete Quellen: Latreille (1798) · Hillyard, Harvestmen (Synopses of the British Fauna) · ARKive · ScienceDirect (Hughes 1989) · Science Advances, How colonial animals evolve · Wikipedia, Zooid

Wo du sie findest

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Nicht gefährdet

Hausratte

Rattus rattus

Nicht beurteilt

Europäische Hausstaubmilbe

Dermatophagoides pteronyssinus

BraunbrustigelPotenziell gefährdet

Braunbrustigel

Erinaceus europaeus

Große HufeisennaseNicht gefährdet

Große Hufeisennase

Rhinolophus ferrumequinum

Nicht gefährdet

Zwergfledermaus

Pipistrellus pipistrellus

Nicht gefährdet

Braunes Langohr

Plecotus auritus

LänderAlbanien
ThemenAllesfresser
Allesfresser
Nachtaktiv
Koloniebildend
Gemäßigter Wald
Spinnentier

Europa41

Asien10

Afrika3

Albanien
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Andorra
Armenien
Aserbaidschan
Belarus
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