Das an den indonesischen Wasur angrenzende Feuchtgebiet, von seinen traditionellen Eigentümern im Süden Papua-Neuguineas verwaltet.
Fläche
5.900 km²
Ausgewiesen
1975
Region
Melanesien
Savanne und saisonale Feuchtgebiete der Fly-Ebene
Das Wildtiermanagementgebiet Tonda wurde 1975 in der Western Province von Papua-Neuguinea an der Grenze zu Indonesien eingerichtet und ist mit rund 5.900 km² das größte Schutzgebiet des Landes. 1993 wurde es zum Ramsar-Gebiet bestimmt.
Es grenzt an den Nationalpark Wasur im indonesischen Papua, mit dem es ein grenzüberschreitendes Schutzensemble bildet, das dasselbe System jahreszeitlicher Savannen und Feuchtgebiete der südlichen Ebene Neuguineas schützt. Wie dort wechselt die Landschaft zwischen monsunaler Überflutung und Dürre, und dieses Schwanken drängt die Tierwelt während der Trockenzeit in die verbliebenen Tümpel zusammen.
Seine Tierwelt ist australischer Prägung, weil Neuguinea mit Australien denselben Schelf teilt: Flinkwallabys, Kasuare, Spaltfußgänse, Riesenstörche und eine reiche Wasservogelwelt. Die Rechtsform der Wildlife Management Area ist für Papua-Neuguinea kennzeichnend und im internationalen Zusammenhang eigentümlich: Das Land bleibt gewohnheitsrechtliches Eigentum der Clans, die über einen Ausschuss die Nutzungsregeln beschließen und durchsetzen, ohne Enteignung und ohne unmittelbare staatliche Verwaltung. Dieses stark vom gemeinschaftlichen Zusammenhalt abhängige Modell ist zugleich seine Stärke und seine Anfälligkeit.
Ökosysteme des Landes, in dem dieser Naturpark liegt (Papua-Neuguinea).
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Gleiches Land: Papua-Neuguinea
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Klima
Tropisch, Gebirgsklima
Beste Reisezeit
Juni bis September
Gefährdete Arten:,