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Gruppe „Haie“: 26 Arten bei WAnimals

Knorpelfische · Squaliformes · Oxynotidae

Meersau

Oxynotus centrina

Stark gefährdet

Es besteht ein sehr hohes Risiko, dass die Art in naher Zukunft in freier Wildbahn ausstirbt.

Stimmt hier etwas nicht?

Die Meersau ist ein Tiefwasserhai von unverwechselbarem Aussehen: im Querschnitt dreieckiger Körper, sehr raue Haut, abgeflachter Kopf und zwei hohe, segelartig zugespitzte Rückenflossen. Sie lebt über den Schlammböden des Kontinentalhangs und frisst Würmer und kleine Wirbellose des Grundes.

Größe

60 cm – 1,5 m

Ernährung

Fleischfresser

Ernährt sich hauptsächlich von anderen Tieren.

Sozialstruktur

Einzelgänger

Lebt und jagt allein und trifft nur zur Fortpflanzung mit Artgenossen zusammen.

Ozean
24Länder10Naturparks

Wissenswertes

  • Weltweit gilt sie als stark gefährdet und im Mittelmeer als vom Aussterben bedroht: Sie geht als Beifang der Tiefseeschleppnetzfischerei ins Netz, hat keinen Marktwert, und kaum ein zurückgesetztes Tier überlebt.
  • Sie hat eine gewaltige, sehr ölreiche Leber, die einen Großteil der Leibeshöhle einnimmt und sie ohne Schwimmen in der Schwebe hält.
  • Ihre Leisten über den Augen verbreitern sich zu Wülsten, die mit Hautzähnchen besetzt sind – ein Merkmal, das kein anderer Hai ihrer Familie teilt.
  • Ihr Umriss ist unverwechselbar: im Querschnitt dreieckiger Körper, stark gewölbter Rücken und zwei hohe, in einem Stachel endende Rückenflossen, die ihr das Aussehen eines buckligen Schweins geben.
  • Ihre Leber ist im Verhältnis zum Körper gewaltig und sehr ölreich, was ihr einen fast neutralen Auftrieb gibt und sie ohne Schwimmen in Bodennähe hält.
  • Sie frisst vor allem Wirbellose des Meeresgrundes, besonders Vielborster und die Eier anderer Fische.
  • Ihr Rückgang geht vor allem auf den Beifang in der Tiefseeschleppnetzfischerei zurück: Sie wird nicht ihres Wertes wegen gefangen, sondern gerät in Netze, die anderen Arten gelten.

Lebenszyklus und Biologie

Skeletttyp
Wirbeltier – Knorpelskelett (Knorpelfisch)
Lebensraum und Umgebung
Hangböden des Ostatlantiks und des Mittelmeers, zwischen 60 und 1.300 m
Größe bei der Geburt
Weniger als 25 cm bei der Geburt
Geschlechtsreife
Beide Geschlechter bei etwa 50 cm

Verwendete Quellen: Wikipedia (es): Oxynotus centrina

Wo du sie findest

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Die Punkte markieren die Naturparks, in denen ihr Vorkommen dokumentiert ist.

Wo du sie beobachten kannst

Naturparks und Tauchplätze, an denen diese Art nachgewiesen ist.

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Wie du helfen kannst

Gefährdungsstatus von Meersau: stark gefährdet. Organisationen wie IUCN, WWF und Wildlife Conservation Society setzen sich gezielt für den Schutz dieser Art und ihres Lebensraums ein; dich über deren Programme zu informieren, ist ein guter erster Schritt, wenn du mitwirken möchtest.

Nachgewiesen in 7 Schutzgebieten – mit ein Grund, warum der Schutz dieser Orte für ihre Erhaltung zählt.

Weiter entdecken

Auf Grundlage dessen, was wir über Meersau wissen.

Teile eine Erfahrung, etwas Wissenswertes oder einen Tipp, wie man Meersau zu sehen bekommt.
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