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Gruppe „Meergänse“: 3 Arten bei WAnimals

Ringelgans (Branta bernicla)

Vögel · Anseriformes · Anatidae

Ringelgans

Branta bernicla

Nicht gefährdet

Die Art ist häufig und weit verbreitet; kurzfristig bestehen keine nennenswerten Risiken.

Stimmt hier etwas nicht?

Die Ringelgans ist eine kleine, dunkle Gans, die in der nördlichsten arktischen Tundra brütet und den Winter in Marschen und gemäßigten Buchten verbringt, wo sie sich fast ausschließlich von Seegras der Gattung Zostera ernährt. Diese Spezialisierung hätte sie beinahe ausgelöscht: Als in den 1930er-Jahren eine Krankheit die Seegraswiesen des Atlantiks vernichtete, brachen der europäische und der amerikanische Bestand binnen weniger Jahre ein.

Gewicht

1,2 kg – 2,3 kg

Größe

55 cm – 66 cm

Lebenserwartung

28 Jahre

Ernährung

Pflanzenfresser

Ernährt sich hauptsächlich von Pflanzen.

Aktivität

Tagaktiv

Hauptsächlich tagsüber aktiv.

Schwierigkeit der Beobachtung

Leicht

TundraOzeanSüßwasserGraslandPolarregion
17Länder27Naturparks42gleiche Familie1Naturphänomene1ausgewählte Routen

Mit KI erzeugte Bilder: Illustrationen, keine Fotos.

Wissenswertes

  • GeneralIm Winter ist sie fast vollständig auf die Seegraswiesen angewiesen.
  • Sie ist die Typusart der Gattung Branta, die Scopoli 1769 aufgestellt hat.
  • Ihr wissenschaftlicher Name bernicla und der englische Name ihrer Verwandten, der Weißwangengans, barnacle, gehen beide auf denselben mittelalterlichen Mythos von den Entenmuscheln zurück.
  • Sie ist die küstengebundenste der Meergänse: Den Winter verbringt sie dicht am Meer und wagt sich kaum ins Binnenland.
  • Ihre Abhängigkeit von einer einzigen Pflanze hätte ihr beinahe den Garaus gemacht: Eine Krankheit, die in den 1930er-Jahren die Seegraswiesen des Atlantiks verwüstete, ließ ihre Bestände auf beiden Seiten des Ozeans binnen weniger Saisons zusammenbrechen.
  • Ihr in mehreren europäischen Sprachen gebräuchlicher Name geht auf eine Legende des Mittelalters zurück: Weil nie jemand ihre Nester gesehen hatte, glaubte man, sie entstehe aus den Entenmuscheln, die auf Treibholz wachsen, und diese angebliche Meerestiernatur erlaubte es, sie in der Fastenzeit zu essen.
  • Sie brütet in der nördlichsten Tundra der Erde und zieht bis in gemäßigte Breiten – eine Reise, die die Jungen wenige Wochen nach dem Schlupf antreten.

Lebenszyklus und Biologie

Skeletttyp
Wirbeltier – inneres Knochenskelett (Vogel)
Lebensraum und Umgebung
Küstennahe arktische Tundra zum Brüten; Marschen und Buchten mit Seegraswiesen zum Überwintern
Geschlechtsreife
2 Jahre
Tragzeit / Brutdauer
24 Tage
Wurf- / Gelegegröße
4

Verwendete Quellen: IUCN Red List; eBird; Wikipedia (Branta); Museum of Comparative Zoology (Harvard); Linnaeus 1758

Wo du sie findest

Beste Zeit: Im Winter, in Marschen, an Felsküsten, in geschützten Buchten und an Stränden

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Wo du sie beobachten kannst

Naturparks und Tauchplätze, an denen diese Art nachgewiesen ist – angezeigt werden 10 von 27.

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