Ein Bauxitplateau über dem surinamischen Regenwald, das meistbesuchte Schutzgebiet des Landes und das am stärksten vom Goldabbau bedrohte.
Fläche
122 km²
Ausgewiesen
1969
Region
Guayana-Schild
Lateritplateau über dem Regenwald mit Wasserfällen
Der Naturpark Brownsberg wurde 1969 im Norden Surinames etwa hundertdreißig Kilometer südlich von Paramaribo eingerichtet und schützt rund 122 km² um ein Lateritplateau, das sich bis auf etwa fünfhundert Meter über den umgebenden Regenwald erhebt.
Seine Verwaltung obliegt einer privaten Naturschutzstiftung und nicht dem Staat, und er ist wegen seiner Erreichbarkeit von der Hauptstadt aus das meistbesuchte Schutzgebiet Surinames. Vom Rand des Plateaus überblickt man den Brokopondo-Stausee, ein gewaltiges Staubecken, das in den sechziger Jahren zur Versorgung der Aluminiumindustrie geschaffen wurde und das weite Regenwaldflächen überflutete und Maroon-Gemeinschaften vertrieb.
Das Plateau bewahrt feuchten Tiefland- und Hügelregenwald, mit Wasserfällen an seinen Hängen, und beherbergt acht Primatenarten, darunter den Roten Brüllaffen und den Klammeraffen, dazu eine sehr reiche Vogelwelt. Sein Name spielt auf das Bauxit an, das Mineral, auf dem die surinamische Aluminiumindustrie gründet, und eben dieser Mineralreichtum ist heute seine größte Bedrohung: Der informelle Goldbergbau ist in den Park und in seine Umgebung eingedrungen, mit Goldgewinnung durch Quecksilber, Entwaldung und Verschmutzung der Wasserläufe, in einem Vorgang, den die Behörden nicht haben aufhalten können.
Ökosysteme des Landes, in dem dieser Naturpark liegt (Suriname).
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Gleiches Land: Suriname
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Gleiche Art von Schutzgebiet: Naturpark
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Auf Grundlage dessen, was wir über diesen Naturpark wissen.
Klima
Tropisch
Gefährdete Arten:,