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Gruppe „Boas“: 10 Arten bei WAnimals

Reptilien · Squamata · Boidae

Madagaskar-Hundskopfboa

Sanzinia madagascariensis

Nicht gefährdet

Die Art ist häufig und weit verbreitet; kurzfristig bestehen keine nennenswerten Risiken.

Stimmt hier etwas nicht?

Die Madagaskar-Hundskopfboa ist eine mittelgroße Würgeschlange, je nach Bestand grün oder braun, endemisch auf der Insel. Sie ist lebendgebärend und jagt bei Nacht Vögel, Fledertiere und Nagetiere, die sie mit wärmeempfindlichen Gruben an den Lippen aufspürt. Ihr Vorkommen auf Madagaskar ist ein biogeografisches Rätsel: Ihre nächsten Verwandten leben in Südamerika, nicht in Afrika.

Gewicht

2 kg – 6 kg

Größe

1,5 m – 2,5 m

Lebenserwartung

25 Jahre

Ernährung

Fleischfresser

Ernährt sich hauptsächlich von anderen Tieren.

Aktivität

Nachtaktiv

Hauptsächlich nachts aktiv.

Sozialstruktur

Einzelgänger

Lebt und jagt allein und trifft nur zur Fortpflanzung mit Artgenossen zusammen.

Schwierigkeit der Beobachtung

Leicht

Tropischer RegenwaldInseln
1Länder8Naturparks11gleiche Familie

Wissenswertes

  • Ihre nächsten Verwandten sind die südamerikanischen Boas und nicht die afrikanischen Schlangen: Sie ist ein Überbleibsel aus der Zeit, als Madagaskar, Indien, Afrika und Südamerika zu Gondwana gehörten, und einer der klassischen Belege der Kontinentaldrift in der Biogeografie.
  • Sie nimmt Wärme wahr: Gruben in den Lippenschuppen erlauben ihr, warmblütige Beute in völliger Dunkelheit aufzuspüren, wobei ein Wärmebild der Umgebung entsteht.
  • Sie ist lebendgebärend: Sie legt keine Eier, sondern trägt die Jungen ein halbes Jahr aus und bringt zwischen vier und einem Dutzend bereits selbständiger Schlangen zur Welt.

Lebenszyklus und Biologie

Skeletttyp
Wirbeltier – inneres Knochenskelett (Reptil)
Lebensraum und Umgebung
Feuchte Wälder, Galeriewälder und Plantagen im Osten und Nordwesten Madagaskars
Geschlechtsreife
4 Jahre
Tragzeit / Brutdauer
6 Monate Tragzeit
Wurf- / Gelegegröße
8 lebende Junge

Verwendete Quellen: https://www.iucnredlist.org/ | https://animaldiversity.org/ | https://es.wikipedia.org/

Wo du sie findest

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Die Punkte markieren die Naturparks, in denen ihr Vorkommen dokumentiert ist.

Wo du sie beobachten kannst

Naturparks und Tauchplätze, an denen diese Art nachgewiesen ist.

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Gefährdet

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