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Gruppe „Frösche“: 47 Arten bei WAnimals

Túngara-Frosch (Physalaemus pustulosus)

Amphibien · Anura · Leptodactylidae

Túngara-Frosch

Physalaemus pustulosus

Nicht gefährdet

Die Art ist häufig und weit verbreitet; kurzfristig bestehen keine nennenswerten Risiken.

Stimmt hier etwas nicht?

Der Túngara-Frosch ist ein Froschlurch aus der Familie Leptodactylidae. Er lebt am Boden feuchter und trockener Primärwälder sowie in Sekundärwäldern. Seinen Namen verdankt er seinem Ruf, der wie „tún-gara, tún-gara“ klingt. Er kommt vom Osten und Süden Mexikos über Mittelamerika bis nach Kolumbien, Venezuela sowie Trinidad und Tobago vor.

Größe

2,5 cm – 3,5 cm

Lebenserwartung

4 Jahre

Ernährung

Insektenfresser

Ernährt sich hauptsächlich von Insekten und anderen Wirbellosen.

Aktivität

Nachtaktiv

Hauptsächlich nachts aktiv.

Sozialstruktur

Kolonie

Lebt in großen Ansammlungen, oft zur Fortpflanzung.

Tropischer RegenwaldSüßwasserGrasland
11Länder45Naturparks1gleiche Familie

Mit KI erzeugte Bilder: Illustrationen, keine Fotos.

Wissenswertes

  • Sein Gesang hat einen tödlichen Preis: Hängt er den zweiten Teil des Rufs an, steigt seine Anziehungskraft auf die Weibchen um ein Vielfaches – aber er macht auch die Fledermaus auf sich aufmerksam, die ihn jagt und genau auf diesen Ton horcht. Der Frosch stimmt seinen Gesang auf das Risiko ab.
  • Die Fledermaus ortet ihn nicht nur am Schall, sondern auch an den Wellen, die der Gesang auf der Wasseroberfläche erzeugt und die noch bleiben, wenn der Frosch längst schweigt – zu verstummen reicht also nicht, um zu entkommen.
  • Beim Ablaichen schlägt er mit den Hinterbeinen ein Schaumnest, und dieser Schaum schützt die Eier bis zum Schlüpfen vor Austrocknung, Hitze und Fressfeinden.
  • Er gehört zu den weltweit meistuntersuchten Tieren der sexuellen Selektion, und der Grund dafür ist sein Gesang.
  • Das Männchen stößt ein Grundwimmern aus, an das es ein oder mehrere Schnalzlaute anhängen kann. Die Weibchen bevorzugen eindeutig die Rufe mit Schnalzlauten, sodass ihm deren Zugabe mehr Nachwuchs bringt.
  • Doch der Schnalzlaut hat seinen Preis: Die froschjagenden Fledermäuse der Gattung Trachops nutzen ihn, um die Männchen aufzuspüren. Das Männchen sitzt zwischen dem Anlocken von Weibchen und dem Anlocken von Feinden fest und stimmt seinen Gesang darauf ab, wie viele Rivalen und wie viel Gefahr es wahrnimmt.
  • Die Fledermaus hört nicht nur den Schall. Untersuchungen haben gezeigt, dass sie auch die Wellen wahrnimmt, die der Gesang auf der Wasseroberfläche erzeugt – rechtzeitig zu verstummen reicht also nicht, um sich zu verbergen.
  • Das Weibchen schlägt mit den Beinen das Sekret des Männchens auf, bis ein schwimmendes Schaumnest entsteht, in das es die Eier legt und sie so vor Austrocknung und Fressfeinden schützt.

Lebenszyklus und Biologie

Skeletttyp
Wirbeltier – inneres Knochenskelett (Amphibie)
Lebensraum und Umgebung
Zeitweilige Tümpel, Straßengräben und vernässte Flächen des tropischen Amerika
Geschlechtsreife
10 Monate
Tragzeit / Brutdauer
Larvenentwicklung in Schaumnestern
Wurf- / Gelegegröße
250 Eier

Verwendete Quellen: Wikipedia (es): Engystomops pustulosus

Wo du sie findest

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Wo du sie beobachten kannst

Naturparks und Tauchplätze, an denen diese Art nachgewiesen ist – angezeigt werden 10 von 45.

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Großes Hasenmaul

Noctilio leporinus

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ThemenInsektenfresser
Insektenfresser
Nachtaktiv
Koloniebildend
Amphibie
Tropischer Regenwald
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Nordamerika9

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Costa Rica
Panama
Guatemala
Honduras
Kolumbien
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Costa Rica
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Guatemala
Honduras
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Panama
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