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Gruppe „Frösche“: 47 Arten bei WAnimals

Teichfrosch (Pelophylax kl. esculentus)

Amphibien · Anura · Ranidae

Teichfrosch

Pelophylax kl. esculentus

Nicht gefährdet

Die Art ist häufig und weit verbreitet; kurzfristig bestehen keine nennenswerten Risiken.

Stimmt hier etwas nicht?

Mittelgroßer grüner Frosch mit breitem Kopf, hervorstehenden Augen mit ovaler Pupille und gut sichtbarem Trommelfell. Die Männchen haben seitliche Schallblasen. Er ist im strengen Sinn keine Art, sondern ein Klepton: ein fruchtbarer Mischling aus Kleinem Wasserfrosch und Seefrosch.

Größe

5 cm – 11 cm

Lebenserwartung

10 Jahre

Ernährung

Fleischfresser

Ernährt sich hauptsächlich von anderen Tieren.

Aktivität

Tagaktiv

Hauptsächlich tagsüber aktiv.

Sozialstruktur

Einzelgänger

Lebt und jagt allein und trifft nur zur Fortpflanzung mit Artgenossen zusammen.

Schwierigkeit der Beobachtung

Leicht

Süßwasser
48Länder41Naturparks11gleiche Familie

Mit KI erzeugte Bilder: Illustrationen, keine Fotos.

Wissenswertes

  • GeneralEr ist ein fruchtbarer Mischling zweier Wasserfroscharten, ein unter Wirbeltieren seltener Fall.
  • Er pflanzt sich durch Hybridogenese fort: Bei der Bildung der Keimzellen verwirft er eines der beiden elterlichen Erbgute, sodass die Hälfte seiner DNA als Klon unverändert weitergegeben wird.
  • Zwei Teichfrösche können sich paaren und Eier legen, doch die Larven sterben: Er muss sich mit einer der beiden Elternarten kreuzen, um fortzubestehen.
  • Sein wissenschaftlicher Artname esculentus („essbar“) bezieht sich auf seine Schenkel, die vor allem in Frankreich, Deutschland und Italien gegessen werden.
  • Er ist keine Art, sondern ein Mischling. Er ging aus der Kreuzung des Kleinen Wasserfroschs mit dem Seefrosch hervor und besteht durch Hybridogenese fort: Er entfernt eines der beiden elterlichen Erbgute aus seinen Keimzellen und gibt nur das andere weiter.
  • Das zwingt ihn, neben einer der Elternarten zu leben, um sich fortpflanzen zu können, und deshalb gilt er als genetischer Schmarotzer oder Klepton. Genau das bedeutet das Kürzel „kl.“ in seinem Namen.
  • In einigen Schweizer Beständen hat man den Extremfall gefunden: Bestände nur aus Mischlingen, die den Kreislauf ohne jede Elternart schließen.
  • In Westeuropa ist das Gefüge aus dem Gleichgewicht geraten, weil Seefrösche aus anderen Gegenden eingeführt wurden, die neue, mitunter unfruchtbare Mischlinge hervorbringen und sowohl den Kleinen Wasserfrosch als auch das Klepton selbst bedrohen.
  • Er ist der Frosch, dessen Schenkel in Frankreich traditionell gegessen werden, daher sein wissenschaftlicher Artname esculentus („essbar“).

Lebenszyklus und Biologie

Skeletttyp
Wirbeltier – inneres Knochenskelett (Amphibie)
Lebensraum und Umgebung
Tümpel, Gräben und bewachsene Ufer

Verwendete Quellen: IUCN Red List (e.T76317591A87648183); Amphibian Species of the World (Frost, AMNH); Dubois 1992, Bulletin de la Société Linnéenne de Lyon 61; CITES CoP20 Prop. 27; Wikipedia (Edible frog)

Wo du sie findest

Beste Zeit: Vom Frühjahr bis zum Sommer, wenn er am aktivsten ist; im Winter zieht er sich an Land zur Winterruhe zurück

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Wo du sie beobachten kannst

Naturparks und Tauchplätze, an denen diese Art nachgewiesen ist – angezeigt werden 10 von 41.

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