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Gruppe „Seepocken“: 2 Arten bei WAnimals

Rankenfußkrebse · Sessilia · Balanidae

Gemeine Seepocke

Semibalanus balanoides

Nicht beurteilt

Wurde noch nicht nach den Kriterien der IUCN beurteilt.

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Die häufigste Seepocke der Felsküsten des Nordatlantiks, die den Fels mit Tausenden Tieren je Quadratmeter vollständig überziehen kann. Sie setzt sich als Larve fest, zementiert sich auf Lebenszeit an und filtert mit ihren Rankenfüßen Plankton, sooft die Flut sie bedeckt. Stundenlanges Trockenfallen übersteht sie, indem sie ihre Platten schließt.

Größe

bis zu 1,5 cm

Lebenserwartung

6 Jahre

Ernährung

Pflanzenfresser

Ernährt sich hauptsächlich von Pflanzen.

Sozialstruktur

Einzelgänger

Lebt und jagt allein und trifft nur zur Fortpflanzung mit Artgenossen zusammen.

Schwierigkeit der Beobachtung

Unbekannt

Ozean
17Länder30Naturparks45Tauchplätze1gleiche Familie

Wissenswertes

  • Die Versuche von Joseph Connell mit dieser Art und mit Chthamalus in den 1950er-Jahren zeigten, wie Konkurrenz und Austrocknung das Leben der Gezeitenzone in Zonen aufteilen, und sie gehören zu den Grundpfeilern der modernen Ökologie.
  • Sie heftet sich mit einem Klebeeiweiß an den Fels, das unter Wasser abbindet und das für die Entwicklung chirurgischer Klebstoffe untersucht wird.
  • Bevor sie sich festsetzt, tastet die Larve den Fels mit ihren Antennen ab und wählt den Platz unter anderem danach aus, ob dort schon Artgenossen sitzen.
  • Sie ist die häufigste Seepocke der europäischen Atlantikküsten und bildet auf dem Fels durchgehende, mit bloßem Auge sichtbare Bänder.
  • Gemessen an der Körperlänge hat sie den längsten Penis des Tierreichs: bis zum Achtfachen ihrer eigenen Länge. Da sie an den Fels zementiert ist und sich nicht bewegen kann, muss sie ihre Nachbarn erreichen, um sie zu befruchten.
  • Dieser Penis passt sich dem Wellengang an: In stark brandungsexponierten Lagen ist er kürzer und dicker, in ruhigen länger und dünner.
  • Die Larve schwimmt frei und heftet sich beim Festsetzen mit dem Kopf voran an den Fels, mit einem Eiweißzement, der so stark ist, dass er als Unterwasserklebstoff erforscht wird.
  • Sie ist neben der Miesmuschel und der Napfschnecke eine der Schlüsselarten der klassischen Untersuchungen zur Konkurrenz um den Platz in der Gezeitenzone.

Lebenszyklus und Biologie

Skeletttyp
Wirbelloses Tier – gegliedertes Kalk-Exoskelett (Krebstier)
Lebensraum und Umgebung
Felsen der Gezeitenzone des Nordatlantiks

Verwendete Quellen: https://en.wikipedia.org/wiki/Semibalanus_balanoides; ScienceDirect (Hughes 1989); Science Advances, How colonial animals evolve; Wikipedia, Zooid

Wo du sie findest

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Wo du sie beobachten kannst

Naturparks und Tauchplätze, an denen diese Art nachgewiesen ist – angezeigt werden 20 von 75.

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Auf Grundlage dessen, was wir über Gemeine Seepocke wissen.

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El Hierro / La RestingaSpanien
Museo Atlántico (Lanzarote)Spanien
Calanques von MarseilleFrankreich
Naturreservat Scandola (Korsika)Frankreich
Farne IslandsVereinigtes Königreich
Lofoten (Schwertwale)Norwegen
SaltstraumenNorwegen
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Nicht beurteilt

Große Seepocke

Balanus balanus

Nicht beurteilt

Gemeine Strandschnecke

Littorina littorea

Europäische AusterNicht beurteilt

Europäische Auster

Ostrea edulis

Gemeine MiesmuschelNicht beurteilt

Gemeine Miesmuschel

Mytilus edulis

Große SeespinneNicht beurteilt

Große Seespinne

Maja squinado

Nicht beurteilt

Felsküsten-Einsiedlerkrebs

Clibanarius erythropus

LänderSpanien
NaturparksNationalpark DoñanaSpanien
ThemenPflanzenfresser
Pflanzenfresser
Koloniebildend
Ozean
Krebstier

Europa13

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Asien1

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