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Gruppe „Bienen“: 9 Arten bei WAnimals

Große Holzbiene (Xylocopa violacea)

Insekten · Hymenoptera · Apidae

Große Holzbiene

Xylocopa violacea

Nicht gefährdet

Die Art ist häufig und weit verbreitet; kurzfristig bestehen keine nennenswerten Risiken.

Stimmt hier etwas nicht?

Sie ist eine der wenigen Bienenarten, bei denen sowohl Männchen als auch Weibchen als erwachsene Tiere überwintern und dazu in Holzröhren oder Steinspalten Schutz suchen. Ihre Nistgänge gräbt sie selbst in Totholz, ohne es je zu fressen.

Größe

2 cm – 2,5 cm

Lebenserwartung

1 Jahr

Ernährung

Nektarfresser

Ernährt sich hauptsächlich vom Nektar der Blüten.

Aktivität

Tagaktiv

Hauptsächlich tagsüber aktiv.

Sozialstruktur

Einzelgänger

Lebt und jagt allein und trifft nur zur Fortpflanzung mit Artgenossen zusammen.

Gemäßigter Wald
45Länder100Naturparks5gleiche Familie

Mit KI erzeugte Bilder: Illustrationen, keine Fotos.

Wissenswertes

  • Sowohl Männchen als auch Weibchen überwintern als erwachsene Tiere, was unter den Bienen ungewöhnlich ist.
  • Ihre Nistgänge gräbt sie selbst in Totholz, ohne es zu fressen.
  • Sie besucht bis zu 800 belegte Pflanzenarten, mit einer Vorliebe für Schmetterlingsblütler und Lippenblütler.
  • Sie ist eine der größten Bienen Europas, und ihr Flug erzeugt ein unverwechselbar tiefes Summen. Ihre blauschwarze Färbung mit schillernd violetten Flügeln macht sie leicht kenntlich.
  • Mit den Kiefern gräbt sie Gänge in Totholz – daher der Name „Holzbiene“. Holz frisst sie nicht: Sie räumt es beiseite, um Zellen anzulegen, in die sie Pollen und ein Ei legt.
  • Sie lebt solitär, doch es können mehrere Weibchen denselben Stamm bewohnen, und mitunter nutzen die Töchter den Gang der Mutter weiter.
  • Sie stiehlt Nektar: Bei Blüten mit langer, enger Krone geht sie nicht vorn hinein, sondern durchbohrt den Blütengrund und trinkt den Nektar, ohne zu bestäuben. Andere Bienen nutzen das Loch anschließend mit.
  • Sie ist harmlos und sticht kaum je; ihre Größe erschreckt mehr als ihr Verhalten.
  • Ihr Verbreitungsgebiet verschiebt sich mit der Erwärmung nach Norden, und in den letzten Jahrzehnten hat sie sich im Süden Englands etabliert.

Lebenszyklus und Biologie

Skeletttyp
Wirbelloses Tier – Chitin-Exoskelett (Insekt)
Lebensraum und Umgebung
Sonnige Wälder, Gärten und mediterrane Gegenden Europas, mit Ausbreitung nach Norden und nach Asien; sie nistet in Totholz
Geburtsgewicht
Im Verhältnis zum Körper des Weibchens sehr großes Ei, eines der größten bekannten Insekteneier
Größe bei der Geburt
Larve von 2-3 cm Länge bei Erreichen der Reife, gefüttert mit einer Mischung aus Pollen und Nektar (Bienenbrot)
Geschlechtsreife
Wird nach der vollständigen Metamorphose erreicht, im Frühjahr nach dem Schlupf
Tragzeit / Brutdauer
Vollständige Entwicklung vom Ei zum Adulttier von ungefähr 7 Wochen (2 Monate nach einer anderen Quelle)
Wurf- / Gelegegröße
Im Mittel 7 bis 8 Eier pro Nest, eines je einzelner in Holz genagter Zelle

Verwendete Quellen: Buzzaboutbees · AcademicPath · Biology Insights · The Carpenter Bee (Penntybio) · Ohioline · HubPages · Biocommunication Group · Wildlife Natural

Wo du sie findest

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Wo du sie beobachten kannst

Naturparks und Tauchplätze, an denen diese Art nachgewiesen ist – angezeigt werden 10 von 100.

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NaturparksPicos de EuropaSpanien
ThemenNektarfresser
Nektarfresser
Tagaktiv
Einzelgänger
Insekt
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